Ende einer aufregenden Saison

Mit einem 15. Platz im Training und einem 13. Platz im Rennen beendete Marvin Fritz das letzte Rennen der Superstock 1000 EM Saison im spanischen Jerez de la Frontera.

Im Zeittraining lag der Bayer-Bikerbox Yamaichi Pilot auf Fünf, fuhr dann in die Box um das begrenzte Reifenkontingent zu schonen. Als die anderen Piloten schneller wurden, wollte Fritz wieder zurück auf die Strecke um seine persönliche Bestzeit nochmal zu toppen. Fritz:“ Dann wurde das Training mit der roten Flagge aufgrund einer Ölspur abgebrochen und ich hatte keine Chance mehr meinen Platz zu verbessern.“

Am Sonntag kam der Badener als 10. vom Start weg, konnte einige Plätze nach vorne fahren, hatte aber nach einem Zweikampf das Nachsehen und fuhr als 13. Über die Ziellinie.

Fritz: Wer mich kennt, weiß dass ich immer mit vollem Einsatz fahre. In dieser Klasse wird sehr hart gekämpft, was die Rundenzeiten bestätigen. Es sind fünfzehn Fahrer  innerhalb einer Sekunde!

Die Saison war schwierig, mit schönen und weniger glücklichen Momenten. Als Rookie in der Stock 1000 Europameisterschaft habe ich mehrfach gezeigt, dass ich vorne mitfahren kann. In Assen/NL lag ich im Rennen auf Rang vier, nach meiner mehrwöchigen Genesungspause konnte ich in Misano/I trotz konditioneller Einbußen direkt wieder mithalten, am Lausitzring war ich auf Rang fünf bevor ich „abgeschossen“ wurde. Ich bin von insgesamt neun Rennen fünf zu Ende gefahren und liege in der Gesamtwertung auf 15. Wir haben viel verbessert und uns gesteigert“.

Der zweifache deutsche Meister blickt nach einer aufregenden Saison optimistisch in die Zukunft: „Seit 2014 gab es alle zwei Jahre ein Titel, mal sehen was 2018 bringt.“


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Yamaha Privatier Fritz macht wieder den Werksteams das Leben schwer 

Am vergangenen Wochenende ging es für Marvin Fritz im französischen Magny Cours in die vorletzte Runde der Superstock 1000 EM 2017. Im Regentraining auf Platz 2, lieferte sich der Bayer-Bikerbox Yamaichi Pilot im Rennen einen Schlagabtausch mit dem Meisterschaftsführenden und Werkspiloten Michael Ruben Rinaldi/Ducati sowie Marco Facciani/BMW und konnte am Ende als bester Deutscher vor Puffe und Moser als Zwölfter noch Meisterschaftspunkte einsammeln 

Regen und Trainingsrückstand waren keine Hindernisse für Marvin Fritz. Im Training schoss der Regenspezialist nach vorne auf den zweiten Platz obwohl Fritz diese Rennstrecke das letzte Mal vor sechs Jahren gefahren hatte. Fritz:“ Plötzlich wurde das Training mit der roten Flagge abgebrochen, wir nutzten die Zeit für einen Reifenwechsel. Nur leider hörte der Regen nach dem Neustart auf, es begann abzutrocknen und die Reifenwahl entschied sich als Fehlentscheidung.“ Fritz rutsche enttäuscht auf Platz Zehn zurück:“ Schade, für den Wetterumschwung kann niemand etwas. Aber im Regen waren die Zeiten sehr schnell und ich war oft an der Spitze.“ 

Der Badener ging von der zehnten Position ins Rennen, hatte nach dem Start einige Plätze verloren und eroberte diese aber wieder zurück. Fritz:“ Ich konnte gut mit den Werksfahrern Rinaldi und Facciani mithalten, war zeitweise sogar vor den beiden Kontrahenten. Am Ende wurde der Bayer-Bikerbox Yamaichi Pilot als bester Deutscher Zwölfter. 

Am 20.-22. Oktober wird der Bayer-Bikerbox Yamaichi Schützling beim Saisonfinale im andalusischen Jerez de la Frontera nochmal sein Können unter Beweis stellen. 


 

 

 

Marvin Fritz mit Verbrennungen sechsten Grades schnellste Rundenzeiten von Dorothea Schmitt /ds

Am vergangenen Wochenende fand das Auftaktrennen zur Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) 2018 im französischen Le Castellet statt. Doch für Marvin Fritz und seine Teamkollegen Broc Parkes und Kohta Nozane vom Yart Yamaha Austria Racing Team war das 24 Stunden Rennen schon nach dem ersten Drittel beendet.

Im freien Training sorgte Marvin Fritz mit einem Abflug bei ca. 319 km/h für eine Schrecksunde.
Marvin Fritz:“ Ich war am Ende der langen Mistral Geraden unterwegs, als plötzlich das Hinterrad ausbrach. Instinktiv zog ich den Kupplungshebel, konnte aber nicht mehr eingreifen.“

Der Yamaha Pilot überschlug sich mehrfach und blieb wie durch ein Wunder unverletzt. Fritz:“ Die Ärzte haben mich durchgecheckt und konnten es gar nicht fassen, dass nicht mehr passiert war.“
Mit Schürfwunden und Verbrennungen sechsten Grades am Po und Ellenbogen die von der langen Rutschpartie herrührten, setzte sich der Badener am Donnerstag und Freitag zum Training wieder tapfer auf seine Yart Yamaha.

Fritz:“ Die ersten Runden waren schmerzhaft, aber ich fand schnell wieder meinen Rhythmus und das Vertrauen zurück und konnte einen zweiten Startplatz für das Rennen sichern.“
Nicht so glücklich verlief das Wochenende für Mitstreiter Nozane.

Nach dem Rennstart am Samstag fuhren zuerst Parkes und Fritz nacheinander ihre 52minütigen Einsätze und lauerten an zweiter Rennposition, wobei der Badener sieben Sekunden auf den Führenden Alan Techer/Honda gutmachte. Der 21jährige Japaner übernahm als Dritter die YART Yamaha, stürzte und zog sich dabei eine Gehirnerschütterung zu.

Durch den Zwischenfall rutschte das Team auf Platz 40 zurück. Parkes und Fritz machten über zehn Positionen gut, doch Probleme mit der Elektronik signalisierten das vorzeitige Aus des noch verbliebenen schnellen Duos.
Fritz: “Die Traktionskontrolle hat nur noch sporadisch eingesetzt, auch ein Wechsel der Sensoren verschaffte keine Abhilfe. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll mit vielen schnellen Geraden. Ein Verlass auf die Elektronik ist unumgänglich. Ich wollte trotz der Probleme mit Broc zusammen das Rennen zu Ende fahren, doch mit Einbruch der Dunkelheit und Temperaturabfall von über 15 Grad entschied Yamaha und Teamchef Kainz aus Sicherheitsgründen unsere Teilnahme abzubrechen.“

Mit den schnellsten Rennrunden und wieder als schnellster Yamaha Fahrer konnte Fritz diesem punktelosen Wochenende noch etwas Positives abgewinnen.

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Marvin Fritz – ein steiniger Weg nach oben

Für Marvin Fritz ging es am vergangenen Wochenende 18.-20.08.2017 auf dem Lausitzring in die vierte Runde der Superstock 1000 Europameisterschaft. Der Bayer-Bikerbox Yamaichi Pilot glänzte im Abschlusstraining wie so oft in dieser Saison als schnellster Deutscher und schnellster Yamaha Privatier, im Rennen holte Fritz trotz beinahe Sturz und Aufholjagd noch den zehnten Rang.

Der Superbike IDM Meister von 2016 beäugte noch am Samstag seinen elften Trainingsplatz sehr selbstkritisch. Fritz:“ Im Training passte einfach nicht alles perfekt zusammen, aber mein Team um Technik Chef Sepp Buchner suchten fieberhaft nach Lösungen. Auch fehlten uns die Auswertungen der offiziellen Tests, an denen wir hier vor einigen Wochen nicht teilnehmen konnten.“
Doch am Rennsonntag zeigte Fritz mal wieder, dass er auch ohne die Tests vorne mitmischen kann. Der 24jährige legte einen guten Start hin und schnappte sich nach den ersten Runde respektlos die Werkpiloten Tamburini / Yamaha und Vitali / Aprilia , rangierte auf der sechsten Position. Gerade als Fritz dabei war wieder einen Platz gutzumachen, krachte ihm der Italiener Faccani ungebremst ins Heck. Glücklicherweise konnte Marvin Fritz einen Sturz verhindern verlor aber durch den unfreiwilligen Ritt durchs Kiesbett den Anschluss an die Spitzengruppe. Zurück auf der Strecke machte Fritz noch vier Plätze gut und holte so noch einen zehnten Rang.
Fritz:“ Es lief so gut, ich konnte an der Spitzengruppe dranbleiben und attackieren. Dann so eine unnötige Aktion. Ich bin richtig sauer.“


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Marvin Fritz – das blaue Wunder von Dorothea Schmitt /ds

 

Marvin Fritz feierte sein offizielles Comeback am vergangen Wochenende beim fünften Lauf zur Superstock 1000 EM im italienischen Misano als bester Deutscher mit einem elften Platz.
Nur sieben Wochen nach seinem schweren Sturz in Assen/NL nahm Fritz erstmalig wieder auf seiner Bayer-Bikerbox Yamaichi Yamaha Platz. Der 24jährige gab erleichtert zu Protokoll:
“ Je mehr Runden ich abspulte desto besser lief es, ich bin froh, dass ich wieder gefahren bin.“ Zusätzlich brachte die Hitze mit morgendlichen Temperaturen jenseits von 30 Grad Celsius nicht nur die Piloten sondern auch die Reifen an die Grenzen der Belastbarkeit. Fritz:“ Der Asphalt hatte zur Mittagszeit eine Temperatur von 60 Grad, es sind mehrere Fahrer übers Vorderrad gestürzt.

Mit viel Glück überstand Marvin Fritz eine Kollision am Rennsonntag. Nach einem Restart kämpfte der Bayer-Bikerbox Yamaichi Pilot auf Platz Acht als in der vorletzten Runde der vor ihm fahrende Frederico Sandi abrupt stoppte.
Fritz:
“ Ich war im Windschatten als Sandi plötzlich das Motorrad ausging. Ich hatte keine Chance auszuweichen, bin zwangsläufig dem Italiener ins Heck gefahren. Dank meiner schnellen Reaktion und einer großen Portion Glück erlitt nur meine Yamaha R1 Verletzungen.

“ Marvin Fritz konnte den elften Platz noch ins Ziel retten. Fritz:“ Einerseits bin ich froh dass nix passiert ist, andererseits ist es ärgerlich; durch dieses Manöver sind einige Fahrer an mir vorbeizogen.



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Marvin Fritz erste Gehversuche nach Unfall

von Dorothea Schmitt /ds Foto: Hermann Rüger

 

Nach seinem heftigen Rennsturz vor drei Wochen im niederländischen Assen kehrte Marvin Fritz am vergangen Wochenende beim Rennen zur Langstrecken Weltmeisterschaft (EWC) erstmals wieder in den Sattel zurück. Auch wenn das YART YAMAHA Langstrecken Team mit seinen drei Piloten Parkes, Fritz und Nozane insgesamt einen zweiten Platz in Folge verbuchen konnte, ist Marvin Fritz noch nicht in Topform.

Der gebürtige Badener musste nach seinem Sturz zur Superstock EM eine dreiwöchige Zwangspause einlegen. Am letzten Wochenende unternahm der 24jährige erstmal wieder Gehversuche beim 8 Stunden Rennen der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) in Oschersleben nahe Magdeburg. Beim Qualifying am Freitag fand der IDM Superbike Champion von 2016 nur langsam wieder seinen Rhythmus. Fritz:“ Es wäre ja auch ein Wunder. Anfänglich tat ich mir sehr schwer, drei Wochen Trainingsrückstand bedeutet nicht nur erhebliche konditionelle Einbußen“.

In Abstimmung mit den zwei weiteren Fahrern Broc Parkes/ AUS und Kota Nozane / JPN entschied YART YAMAHA Teamchef Mandy Kainz seinen deutschen Piloten zu schonen und nur bei zwei von acht Turns einzusetzen. Fritz :“ Ich bin jeweils ein Turn am Anfang und am Ende gefahren, hatte dadurch eine größere Pause.“ Broc Parkes fuhr die meisten Turns und am Ende reichte es für das Trio zu einem zweiten Platz im Rennen, sowie zu einem zweiten Rang in der Weltmeisterschaftswertung.

 

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Der Traum vom Aufstieg

-von Dorothea Schmitt / ds Foto: Nicolas Fischer

Als kleiner Privatier holte Marvin Fritz aus Neckarzimmern innerhalb von 2 Jahren zwei Titel, einen davon in der Königsdisziplin des deutschen Motorradsports.
Jetzt öffnet sich für den 23jährigen der Vorhang der internationalen Rennsportbühne.

Noch vor drei Jahren stand Marvin Fritz vor dem Aus seiner noch so jungen Motorsportlaufbahn. Durch sein persönliches Engagement und durch Mithilfe einiger vertrauter Personen bekam der talentierte 23jährige quasi in letzter Minute noch einen Startplatz in der IDM Klasse Supersport 600 ccm. Die realistischen Erwartungen auf Erfolgsaussichten wurde mit Platzierung 5,4 und im besten Fall mit 3 beziffert. Nicht nur das eigene Team, sondern auch die Konkurrenten staunten nicht schlecht, als Marvin Fritz die Erwartungen sprengte und 7 von 16 Rennen und den Meistertitel in seinem ersten Jahr gewann. Ein Jahr später stand der Klassenwechsel in die Superstock 1000 ccm an. Auch hier zeigte Fritz keine Anpassungsschwierigkeiten. Mit mehreren Podiumsplätzen war Fritz am Jahresende Vierter in der Meisterschaft und die Frage stellte sich, ob er noch ein weiteres Jahr in dieser Klasse auf Titelkurs gehen sollte oder gleich in die Königsdisziplin, die Superbike IDM wechseln sollte.

 

Nach langen Überlegungen entschied sich Marvin Fritz für den Aufstieg in die Superbike IDM. Ein Umstieg der für alle Beteiligten nicht einfach werden sollte. Während Marvin Fritz sein Sparschwein leerte und auf die Suche nach weitere Sponsoren ging, kümmerte sich sein Cheftechniker in Tag und Nachtschichten um die Fertigstellung der Yamaha R 1.

Nach einigen Testfahrten war das Privatteam rund um Marvin Fritz gerüstet für den

Kampf gegen die großen Werksteams von Yamaha und BMW. Respektlos und unbeeindruckt fuhr Fritz der Elite um die Ohren und schnappte sich schon beim zweiten Rennen den ersten Sieg in der Königsdisziplin.
Die Teamchefs der Werksteams waren sprachlos - während der eine Teamchef den Sieg als Zufallstreffer erklärte, erkannte der Werksteamchef von BMW, Werner van Daemen das wirkliche Talent des ADAC Pfalz Fahrer und versuchte auf eigen Art und Weise sich Fritz zu entledigen.

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Marvin Fritz schmunzelnd:“ In Belgien wollte ich nach einem Toillettengang wieder zurück in die Startaufstellung, als ich bemerkte, dass die Tür von außen verriegelt wurde. Dann hörte ich ein lautes Lachen und BMW Teamchef van Daemen gab die Tür gerade noch rechtzeitig wieder frei:“

Hätte dieser Teamchef in die Zukunft schauen können – wahrscheinlich hätte er die Tür nicht geöffnet.
Marvin Fritz gewann weitere Rennen und war zur Halbzeit bereits Meisterschaftsführender. Kurz vor Saisonende zerstörte Fritz seine Superbike Yamaha beim Training am Lausitzring, bei dem 80 % der Fahrer zu Boden mussten. So wurde das Superstock Motorrad von 2015, dass mittlerweile als Ersatzteillager für die Superbike Yamaha diente, in Windeseile einsatzfähig gemacht werden.

Doch auch die 12 PS weniger und 6 Kilo Zusatzgewicht konnten Fritz auf dem Wege zum Titel nicht aufhalten. Beim Finale in Hockenheim bedankte sich der Bayer Bikerbox-Langenscheidt Pilot trotz einem Sturz mit dem achten Saison Sieg und 6 Sekunden Vorsprung bei seinen treuen Fans.

Als kleiner Privatfahrer den Piloten der opulenten Werksteams um die Ohren zu fahren – für Marvin Fritz die Eintrittskarten zur internationalen Szene und damit die Erfüllung eines Traumes.
Fritz:“ Der Profisport ist sehr kostenintensiv, der Weg nach oben sehr steil, nur die Besten werden ausgewählt. Entweder man bringt ausreichend Mitgift mit, oder man überzeugt durch Leistung. Mitgift hatte ich jedenfalls keine.“

 

Nach langen Verhandlungen mit verschiedenen Teaminhabern sind die Würfel für 2017 endlich gefallen.
Fritz:“ 2017 fahre ich den Superstock 1000 FIM Cup, der zusammen mit der Superbike Weltmeisterschaft, der World SBK in neun Ländern

ausgetragen wird. Saisonauftakt ist vom 31.03.-02.04.2017 im spanischen Aragon.

Nach dem Motto „never change a winning team“ wird Marvin Fritz weiterhin mit dem bisherigen Bayer Bikerbox Langenscheidt Team auf einer Yamaha R1 unterwegs sein.
Marvin Fritz:“ Ich freue mich diese Chance zu bekommen „.

Parallel wird Fritz 2017 die fünf Rennen der Langstrecken Weltmeisterschaft (FIM World Endurance) im Team Yart Yamaha Austria bestreiten.
Fritz:“ Es wird spannend, viele internationale Rennstrecken kenne ich nur von den TV Übertragungen“.

Für den Badener gibt es keine Winterpause im Kreise seiner Familie. Fritz:“ Gleich nach dem Jahreswechsel stehen noch einige offiziellen Ehrungen an, dann geht schon zu den ersten Testfahrten nach Spanien“.

 

 

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 Marvin Fritz weiter im Steigflug

-von Dorothea Schmitt-/DS / Fotos :Hermann Rüger

Die Superbike IDM mit Marvin Fritz gastierte am vergangenen Wochenende, 03.- 05.06.2016 zum zweiten Mal in diesem Jahr auf dem Lausitzring in Brandenburg. Der Bayer-Bikerbox Langenscheidt Racing Pilot flog am Samstag auf die Pole Position mit der schnellsten Rennrunde und fuhr bei beiden Rennen auf den dritten Platz.

Nach drei Superbike IDM Veranstaltungen gibt es kein Zweifel - Marvin Fritz, Privatier aus dem kleinen Bayer-Bikerbox Langenscheidt Racing Team ist einer der talentiertesten Fahrer im Feld.

Es ist noch nicht mal Saisonhalbzeit und Fritz kann 4 Podiumsplätze bei 5 Rennen, darunter den ersten Sieg, zweimal die schnellste Runde, einmal Pole Position vorweisen.

Beim ersten Rennen am Samstag von der Pole aus gestartet, lag Fritz gleich auf Zwei. Ein unfreiwilliger Ausritt ins Kiesbett folgte, doch Fritz konnte unversehrt seine Yamaha wieder auf die Strecke zurückbewegen. Als Schlusslicht reihte sich der Badener am Ende des 24mann starken Feldes von Superbike und Superstockfahrern ein. Mit einer spektakulären Aufholjagt schlug sich der Yamaha Pilot in vierzehn Runden fast durchs komplette Feld, machte 21 Plätze gut und rangierte sieben Runden vor Schluss auf Drei.


Fritz:“ Ich wollte mir gerade die Spitze mit Alt und Gines zurechtlegen, als das Rennen wegen eines Motorplatzer von Roman Stamm abgebrochen wurde.
Nach der Zieldurchfahrt wurde ich von tausenden Zuschauern gefeiert als wäre ich der Sieger des Rennens. Die Erklärung meiner Mechanikerin Michaela Ruff brachte Aufklärung. Da die Kameraleute vom ARD-Fernsehen jedes meiner Überholmanöver mitgingen und auf die Riesenleinwände in die Arena übertrugen, konnten alle Zuschauer mit fiebern. Genial!“.
 

Beim zweiten Rennen ging Fritz vom Start weg in Führung, doch Alt und Gines schlüpften in der Queranbindung durch und setzen sich an die Spitze. Kurz darauf begann starker Regen und Marvin Fritz nutze die Gunst der Stunde. Fritz:“ Bedingt durch den einsetzten Regen haben Gines und Alt ihr Tempo reduziert und ich konnte wieder pushen, doch leider kam dann die rote Flagge“.

Aufgrund des starken Regens und Gewitter wurde das Rennen in der vierten Runde abgebrochen. Fritz lag zu diesem Zeitpunkt auf Drei. Ob und wann das Rennen nachgeholt wird, war am Sonntagabend noch nicht bekannt.
Fritz:“ Ich bin glücklich dass es so gut gelaufen ist. Ich kam mit gemischten Gefühlen zum Lausitzring. Dieses Mal sind wir ja mit der DTM in einer Veranstaltung gefahren. Im Klartext: eine andere, kürzere Streckenführung mit Spitzkehre. Dadurch würde das Feld auch viel dichter zusammenrücken. Aber alles ist gut gegangen“.

Die jüngsten Erfolge von dem 23jährigen bleiben auch international nicht unerkannt. So fragte der amerikanische Marktführer für Batterien und Ladegeräte, die Firma Battery Tender, bei Marvin Fritz wegen Sponsoring an. Fritz:“ Der Marketingleiter rief mich nach dem Nürburgring an und teilte mir mit, dass die Firma ausgerechnet mich als Werbeträger für den europäischen Markt ausgewählt hat“.

Auch der nächste internationale Einsatz für Marvin Fritz steht unmittelbar bevor. Fritz:“ Zeit zum ausruhen habe ich nicht, gleich nach dem Superbike IDM Wochenende steige ich in den Flieger zur Langstrecken-Weltmeisterschaft nach Portimao/Portugal. In dem offiziellen Yamaha Werksteam YART Yamaha bin ich neben den routinierten und international erfahrenen Australier Broc Parkes, dem Spanier Ivan Silva der dritte Pilot im Team. Ich freue mich auf diese Premiere in Portugal.“

Superbike IDM Gesamtstand:
1. MathieuGines/VanZon-Remeha-BMW 105Punkte
2. MarvinFritz/Bayer-BikerboxLangenscheidtRacing 90Punkte

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Siehe auch:

http://www.motorsportpfalz.de/fahrer/fritz-2016/ http://www.tmbbr.de/ 

 
 
 

Marvin Fritz auf Höhenkurs
-von Dorothea Schmitt-/DS Fotos:Nicolas Fischer (NF Foto)

Nur ein paar Tage nach dem Saisonauftakt ging es für Marvin Fritz am vergangenen Wochenende, 06.-08.05.2016 auf dem 3,6 km langen Nürburgring in der Eifel in die zweite Runde der IDM Superbike. Der 23jährige Bayer-Bikerbox Langenscheidt Pilot dominierte das komplette Wochenende als schnellster Yamaha Pilot mit einem Sieg und einem zweiten Platz bei den Rennen.

Marvin Fritz lief am zweiten Rennwochenende der Saison zur Höchstform auf. Schon in den letzten Minuten des Abschlusstrainings lieferte der 23jährige mit einer Zeit von 1.25.594 die schnellste Trainingszeit ab.
Am Rennsonntag legte der Schützling von Teaminhaber und Motorradhändler Jakob Bayer aus Niederrieden beim ersten Rennen einen perfekten Start hin und übernahm das Kommando vor Mathieu Gines / BMW S 1000 R. Nach einem kurzen Positionswechsel mit dem Franzosen holte sich Fritz die Führung zurück. Fritz:“ Ich habe beim Start gesehen, dass Gines einen Frühstart hinlegte, wusste aber nicht was passiert. Doch Gines wurde mit einer Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse bestraft, reihte sich in der Mitte des Feldes wieder ein“. 

Marvin Fritz spulte währenddessen eisern an der Spitze konstante Rundenzeiten ab, toppte seine schnellste Runde vom Training mit 1.25.813 und baute kontinuierlich seinen Vorsprung zum Zweiten Max Neukirchner / Yamaha YZF-R1M von 2,8 auf 4 Sekunden aus. 

Fritz:“ Ich dachte Mist – noch 14 lange Rennrunden liegen vor mir. Dann habe ich gepuscht und versucht meinen Rhythmus zu finden, was mir dann gut gelungen ist.“ Mit knapp einer Start-und Zielgeradenlänge Vorsprung flog Marvin Fritz in der letzten von 18 zu fahrenden Runden als klarer Sieger der schwarz-weiß karierten Zielflagge entgegen.Fritz:“ Dieser Sieg widme ich heute zum Muttertag meiner Mama Heike, die extra zum Nürburgring angereist ist“.

Auch beim zweiten Rennen des Tages ging Fritz wieder in Führung, vor Gines und Halbich/ Honda CBR 1000 RRSP. Nach der zweiten Runde überholte der Franzose, Fritz ging als Zweiter in Lauerstellung und bremste sich im Verlauf des Rennens immer wieder an Gines dran. 

Fritz:“ Zwölf Runden saß ich Gines im Genick, wollte nicht abreißen lassen, musste aber dann langsamer machen. Bedingt durch die Schulterverletzung die ich mir Anfang des Jahres beim Training zugezogen hatte, konnte ich wenig trainieren sodass mein aktuelles Fitnesslevel bei 85 % liegt. Dies hat sich zum Ende des zweiten Rennens bemerkbar gemacht.“

Fritz beendete das Rennen als Zweiter und nahm wertvolle Punkte mit nach Hause. Fritz:“ Vielen Dank an meine Crew, die in den letzten Wochen täglich über 12 Stunden in der Werkstatt verbrachten um meine Yamaha auf den heutigen Stand zu bringen. Ganz besonderen Dank gilt auch Cheftechniker Sepp Buchner, der ja neben meinem Motorrad noch ein Tuningcenter in Feichten (Chiemgau) betreibt.

Gesamtstand nach vier Rennen:
1. MathieuGines/VanZon-Remeha-BMW 80 Punkte
2. Max Neukirchner/ Team Yamaha MGM 78 Punkte
3. Marvin Fritz / Bayer-Bikerbox Langenscheidt Racing 74 Punkte

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IDM SUPERBIKE

Fritz: IDM Superbike-Einstieg beschlossene Sache

Von Dorothea Schmitt Fischer >>

Nach Platz 4 in der IDM Superstock gehen Fritz und das Team Bayer Bikerbox ihren Weg gemeinsam weiter. Mit der Yamaha R1M nehmen sie die IDM Superbike ins Visier.

2014 stand Marvin Fritz mangels finanzieller Rückendeckung vor dem Aus seiner Karriere. Doch mit dem Team Bayer-Bikerbox-Racing und Cheftechniker Sepp Buchner bekam der Badener eine Chance. Gemeinsam stieg man in die IDM Supersport ein, in dieser Saison gelang der Aufstieg in die IDM Superstock. An acht Rennwochenenden stand Marvin Fritz sechs Mal auf dem Podium, davon zweimal ganz oben. Am Ende wurde er Vierter in der Gesamtwertung.

 

Inzwischen ist der gemeinsame Einstieg in die IDM Superbike 2016 beschlossene Sache. «Es war eine richtige Entscheidung, nicht gleich in die Superbike-Klasse sondern zunächst in die Superstock 1000 einzusteigen», meint Fritz rückblickend. «Die Ergebnisse können sich sehen lassen.» Zusätzlich wird der Badener noch die Langstrecken Weltmeisterschaft mit dem Team YART bestreiten. «Vor drei Jahren dachte ich ans Aufhören, jetzt wird ein Traum war», hält Fritz fest. «Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Vielen Dank an meine treuen Sponsoren und die Firma Langenscheidt, unser neuer Partner für 2016.»

Neben der Rennstrecke stehen für Fritz keine großen Veränderungen an. Im Februar wird er seine Ausbildung zum Zweiradmechaniker abschließen. Motorradhändler Achim Reinmuth aus Aglasterhausen wird ihn nach bestandener Prüfung übernehmen und weiterhin zu den Rennen und Testfahrten freistellen. Julian Reinmuth wird wieder fester Bestandteil der Technik-Crew.

Während Cheftechniker Sepp Buchner in seiner Werkstatt im bayerischen Feichten die Yamaha R1M für kommende Saison aufbaut, kommt Marvin Fritz Sponsorenverpflichtungen nach. «Zeit zum Ausruhen bleibt nicht», stellt er fest. «Neben Fototerminen und Gesprächen ging es zwischendurch schnell mal nach Mailand zur Motorradmesse EICMA. Ende des Jahres gibt es noch einige Ehrungen und dann stehen schon die ersten Testfahrten auf dem Programm.»

Die Zielsetzung für die IDM 2016 ist eindeutig. «Ich vertraue auf ein kleines Team, in dem jedes Teammitglied inklusive mir 100 % Leistung abliefert», so Fritz. «In der IDM Saison2016 würde ich mich gerne unter den Top Drei sehen.»

 

ENDURANCE-WM

YART: 2016 mit Max Neukirchner und Marvin Fritz

Von Helmut Ohner - 14.11.2015-09:23

Wegen technischer Ausfälle an der neuen R1 wurde es für das Team Monster Energy Yamaha Austria nichts mit dem erhofften Titelgewinn. Das soll 2016 mit den Deutschen Max Neukirchner und Marvin Fritz nachgeholt werden.

Den tollen Trainingsplatzierungen in Le Mans (2.), Suzuka (11.), Oschersleben (Pole-Position) und Bol d’Or (2.) stand nur eine Zielankunft entgegen. Beim Weltmeisterschaftslauf in Deutschland landeten Broc Parkes, Ivan Silva und Sheridan Morais nach Problemen mit der Elektronik auf dem dritten Rang. Dreimal endete der Einsatz für die Mannschaft von Monster Energy Yamaha Austria allerdings nach Motorschäden vorzeitig.

 
 

Kein Wunder also, wenn Mandy Kainz am Ende der Saison ziemlich desillusioniert war. Der umtriebige Teamchef aus Heimschuh in der Steiermark liebäugelte sogar kurzzeitig mit dem Verkauf seines Teams. «Beim Saisonabschluss hat mir ein Franzose eine unanständig hohe Summe geboten. Ich habe mir einige Tage Bedenkzeit erbeten, aber obwohl ich anfangs nicht abgeneigt war, ich mich letztendlich doch nicht zum Verkauf meines <Kindes> durchringen.»

Mittlerweile ist Kainz wieder bester Stimmung und mit der Planung für 2016 beschäftigt. «Verbindliche Gespräche mit Fahrern zu führen ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich. Wir müssen auf die bestätigten Termine der Langstrecken-Weltmeisterschaft und der nationalen Meisterschaften warten, um zu sehen, ob es Terminüberschneidungen gibt. Erst danach können wir Nägel mit Köpfen machen», so der Langstrecken-Weltmeister 2009.

«Wenn es nach mir geht, würde ich nächstes Jahr gerne mit Max Neukirchner, Sheridan Morais und Ivan Silva weitermachen. Als vierten Fahrer hätte ich gerne Marvin Fritz. Er ist beim Saisonfinale nach der Verletzung von Ivan kurzfristig eingesprungen. Er hat gezeigt, dass er schnell ist und gut in unser Team passen würde. Es gibt bereits Absichtserklärungen, aber wie gesagt, letztendlich hängt alles von den Terminen ab.»

 
 

Finale Grande für Marvin Fritz

-Ein Bericht von Dorothea Schmitt/ds-Fotos von Nicolas Fischer

Beim letzten und finalen Wochenende (24.- 27.September) der Superbike IDM in Hockenheim lieferte Marvin Fritz vom Bayer Biker-Box Team mit den schnellsten Rundenzeiten und zwei Podiumsplätzen eine perfekte Schlussvorstellung ab.

Beim ersten Rennen des Tages von der vierten Startreihe aus gestartet, überholte der Badener gleich in den ersten zwei Runden die Superbike Piloten Matej Smrz (Wilbers BMW) und Gareth Jones (Wilbers BMW) und lag damit auf Platz Drei in der Superstockwertung hinter dem Führenden Mathieu Gines (Frankreich) und Roman Stamm (Schweiz). In Runde Zwölf von Achtzehn zu fahrenden Runden hatte Fritz den Abstand zu Kawasaki Pilot Roman Stamm eingeholt und sicherte sich mit einem Überholmanöver den zweiten Platz und mit einer Zeit von 1:26.962 die schnellste Rundenzeit in dieser Klasse.

Beim zweiten Durchgang ging der Yamaha Pilot nach dem Start auf Sechs, in der zweiten Runde hing Fritz schon als Dritter am Hinterrad von Gaststarter Ondrej Jezek (Ducati). In Runde Dreizehn hatte Fritz auch diesen niedergekämpft und machte sich an die Aufholjagt zum Führenden, dem frisch gekürten neuen Meister dieser Klasse, Mathieu Gines (Yamaha). In der letzten Runde hatte der 22jährige den Rückstand auf Gines bis auf eine Motorradlänge verkürzt. Fritz“ Ich war gerade an Gines dran als ich einen Highsider hatte. Glücklicherweise konnte ich diesen aber noch abfangen .Resümee: Alles ok“.

Marvin Fritz fuhr zum wiederholten Male auf den zweiten Platz vor heimischem Publikum und toppte die schnellste Rundenzeit nochmal mit 1.26.799.

Gesamtwertung: 

  1. Mathieu Gines/Frankreich 318 Punkte

  2. Roman Stamm/Schweiz 260 Punkte

  3. Lukas Trautmann/Österreich 226 Punkte

  4. Marvin Fritz 220 Punkte

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Pressekontakt:

Dorothea Schmitt mobil: 0171/190 37 34

Email: dorothea-schmitt@gmx.de

Weitere Links:

www.bikerbox-racing.de

www.tmbbr.de www.motorsportpfalz.de/Fahrerberichte

 
 
 
 
 
 
Marvin Fritz dominiert und wird IDM Supersport Meister 2014
-von Dorothea Schmitt

Mit einem Punkt Vorsprung im Gepäck war Bayer-Bikerbox Pilot Marvin Fritz am
vergangenen Wochenende 19.-21.09.2014, zum Superbike IDM Finale ins badische
Motodrom nach Hockenheim angereist.
Zahlreiche Fans und Anhänger von Marvin Fritz waren nach Hockenheim gepilgert
um ihrem Favoriten beim Finale im Kampf gegen Konkurrent Roman
Stamm/Kawasaki die Daumen zu drücken. 

Der 21jährige Yamaha Pilot bedankte sich schon im Abschlusstraining bei seinen 
Fans mit einem zweiten Platz und einer Startposition in der ersten Startreihe vor 
Roman Stamm und Stefan Kerschbaumer.

Beim ersten Rennen am Samstag kam Fritz als Fünfter von der ersten Runde zurück, machte
einige Plätze gut und lag in Runde drei schon an zweiter Stelle hinter dem
Führenden Roman Stamm, der vergeblich versuchte das Verfolgerfeld mit Fritz und
Co. abzuschütteln. Doch Lokalmatador Marvin Fritz hatte sich schon auf die Jagd
nach Erzrivale Stamm gemacht, in der vierten Runde den Rückstand von drei auf
zwei Sekunden verkürzt, war gerade am Hinterrad von Stamm, als dieser plötzlich
die Hand hob und seine Kawasaki mit einem technischen Defekt am Streckenrand
ausrollen ließ. Wie sich später herausstellte, soll ein defekter Wärmetauscher die 
Ursache für den technischen K.O. gewesen sein. Marvin Fritz bekam die Situation im 
nächsten Umlauf von Cheftechniker Sepp Buchner via Boxentafel bestätigt. Ab der 
fünften Runde hieß es dann für den Bayer-Bikerbox Pilot nur noch die restlichen zwölf 
Runden sicher zu überstehen um mit konstanten Rundenzeiten den „Sack zu zumachen“. 
Doch Fritz wollte nicht nur „einfach“ gewinnen und verwandelte das Motodrom in einen Hexen-
Kessel. Angespornt vom Jubel der rund 20.000 Zuschauer brannte der 21jährige
eine schnelle Runde nach der anderen in den Asphalt, fuhr, als wäre der Teufel
hinter ihm her und gewann das Rennen mit 11 Sekunden !! Vorsprung vor
Kerschbaumer und Pesek. Überglücklich parkte Marvin Fritz seine
„Prinzessin“, (so der Spitzname der Yamaha) neben der Strecke und nahm den extra
angefertigten Helm mit goldenem Visier und der Aufschrift IDM SSP Champion 2014
von Freund und Mechaniker Julian Reimuth entgegen. Mit einem Jubelschrei
klatschte Fritz seine Mechaniker Robert und Andi ab und gab völlig erschöpft zu
Protokoll:

“ Ich kann es noch nicht glauben, ich bin Meister. Dass eine Titel-
Entscheidung im ersten Rennen fällt, damit hätte ich nie gerechnet.“.
Auch Teamchef Jakob Bayer, der extra eine Geschäftsreise unterbrach um beim
Finale seines Schützlings dabei zu sein, gab sich überwältigt.
Bayer:“ Ich bin begeistert welche konstanten Erfolge Marvin in seinem ersten Jahr in
unserem Team abgeliefert hat. Marvin ist die perfekte Kombination von
Ausnahmetalent und Sympathie-Träger. Ein Mann der Zukunft“.

Auch beim letzten Rennen der Saison am Sonntag zeigte der ADAC Pfalz Fahrer mit
einem zweiten gewerteten Platz, dass er ein würdiger Meister ist.


Marvin Fritz war insgesamt bei 15 Rennen, vierzehn Mal auf dem Podium und hat in
seiner ersten kompletten Supersport IDM Saison 6 Mal gesiegt.

Endstand der Meisterschaft
1. Marvin Fritz/Bayer-Biker Box Yamaha 311 Punkte
2. Roman Stamm/Kawasaki Schock Team 290 Punkte

 

 

 

 

 

Marvin Fritz: Schnell beim Pirelli-Test in Almeria
Mit dem Team Bayer-Bikerbox Racing probte Marvin Fritz (Yamaha) bei den Pirelli-Tests in Almeria/Spanien für die IDM Supersport Saison. Am Ende gab es zufriedene Gesichter.

Marvin Fritz hat im Team Bayer-Bikerbox Racing die Yamaha R6 des in die Moto3-WM zum Kiefer-Team gewechselten Luca Grünwald übernommen und war mit seiner neuen Mannschaft erstmals unterwegs. Getestet wurde bei den offiziellen Pirelli-Tests in Almeria.

Dort konnte er sich gleich mit IDM-Konkurrenten wie Roman Stamm und Sarah Heide messen. «Unsere ersten drei Testtage sind schon zu Ende», stellte Marvin Fritz am Mittwochabend fest. «Ab Montag konnte ich ordentlich viele Runden abspulen. Im Trockenen bei super Wetter. Aber auch bei nassen Bedingungen, denn am Montag hatte es den Tag über öfters mal geregnet.»

Fritz hatte sich rasch an die Yamaha R6, die neuen Pirelli-Reifen und das Bitubo-Fahrwerk gewöhnt. «Marvin war nach wenigen Runden schon auf einem sehr gutem Level», freut sich Teamchef Sepp Buchner. «Nach den drei Testtagen war Marvin Zweitschnellster in der Supersport-Klasse. Nur wenige Zehntel Sekunden hinter Roman Stamm, dem IDM-Vizemeister des letzten Jahres.»

«Ich hatte von Anfang an gleich ein super Gefühl mit dem Bike», bestätigt auch Fritz. «Das neue Bitubo-Fahrwerk funktionierte gleich perfekt und mit meinen Rundenzeiten bin ich auch sehr zufrieden. Ich konnte für meine zwei super vorbereiten Bikes ein gutes Set-up erarbeiten und bin auch ordentlich viel zum Fahren gekommen. Im Ganzen bin ich mit dem Test richtig zufrieden. Wir haben viel am Bike gearbeitet und ich konnte, was für mich sehr wichtig war, die Rundenzeiten konstant abrufen. Das harte Training in den Wintermonaten hat sich gelohnt. Jetzt kann es so weiter gehen.»

Bevor es für Marvin Fritz am ersten Mai-Wochenende beim IDM-Saisonauftakt auf dem Lausitzring erstmals um Punkte geht, ist ein weiterer Test auf dem Hockenheimring geplant.

 

 

 

 

Ende gut – Alles gut

Ein Bericht von Dorothea Schmitt 

Marvin Fritz (20) aus Neckarzimmern steuerte seine CBR Honda 600 RR beim vorletzten Lauf zur Superbike IDM am vergangenen Wochenende 20.-22.09.2013 in Hockenheim trotz Sturz und technischem K.O. auf die Plätze Zehn und Neun.Trotz schönem Wetter und spätsommerlichen Temperaturen und einer Zuschauerkulisse von rund 20.000 Race Fans sollte das vorletzte Wochenende der Saison keinen guten Anfang haben.

Marvin Fritz, seit über sieben Jahren in verschiedenen Klassen der IDM und Superstock 6oo Europameisterschaft erfolgreich unterwegs, ging gleich zu Beginn des freien Trainings am Freitag zu Boden. Leichte Prellungen, dafür aber ein kapitaler Motorschaden waren die Ausbeute des Sturzes. Doch das sollte noch nicht das Ende der Pechsträhne gewesen sein. Nach dem Einbau eines neuen Motors ging Fritz am Samstag im ersten Training dann auf Zeitenjagt. Nur in letzter Minute konnte der Neckarzimmerer in der zweiten Runde einen weiteren Sturz verhindern. Schuld daran war ein zunächst winziger nicht gleich erkennbarer Riss im Rahmen in Höhe der Fußraste. Durch die Vibrationen riss der Fußraster ab und verabschiedete sich im hohen Bogen über die Strecke. Marvin Fritz konnte die CBR gerade noch stabilisieren. Fritz:“ Mein holländischer Techniker Kees vermutete das dieser Haarriss von dem Sturz am Freitag herrührte“. Doch bis zum Wechsel des Rahmens und Fußraster verging einige wertvolle Zeit und der 125ccm Vizemeister von 2009 konnte nur insgesamt zehn Prozent der beiden Trainingssitzungen fahren. Zeit genug um sich zu qualifizieren, aber zu wenig um die richtigen Abstimmungen fürs Motorrad zu finden. Mehr wie Trainingsplatz Achtzehn und Startreihe Fünf war daher nicht drin.

Im ersten Rennen dann am Samstag abend fand der Benjan Racing Dupli Color Pilot nur schwer seinen Rhythmus. Fritz“: durch die fehlenden Trainingsrunden hatten wir noch nicht den richtigen Reifen gefunden und kein richtiges Set-Up. Daher bin ich mit Platz Zehn mehr als zufrieden“.

Der Rennsonntag verlief für den Zweirad Mechaniker Azubi, der in einem Suzuki Motorradgeschäft in Aglasterhausen mit viel Rückendeckung und Freiraum durch seinen Chef Reinmuth,- Fritz wird für die Rennen frei gestellt-, wesentlich besser.Im morgendlichen Warm-up wurde ein passables Set up von Getriebe und Fahrwerk gefunden und schon unterbot Fritz mit 0,5 Sek. seine beste Rundenzeit aus Lauf Eins.So startete Fritz in Lauf zwei von Platz Achtzehn und war nach der ersten Runde schon auf Acht. Über siebzehn Runden versuchte Marvin diesen Platz zu verteidigen, was aber nicht gelang. Fritz:“ von vierzehn Rennen in dieser Saison bin ich noch nicht mal die Hälfte mitgefahren. Konditionell bin ich fit, aber die fehlenden Trainings und Rennen machen sich jetzt bemerkbar“: Fritz, als Spätbremser bekannt, lag Eingangs der letzten Runde an Zehnter Stelle. In einem spannenden Überholmanöver trickste der sympatische Supersport Pilot in allerletzter Minute den Schweizer Philip van Gunten/Kawasaki aus und rauschte mit einer Vorderradlänge als Neunter über die Ziellinie.

Nach der Zieldurchfahrt huschte Fritz das erste Mal an diesem aufregenden Wochenende erleichtert ein Lächeln durchs Gesicht.Dennoch zog Marvin Fritz als bester Honda Pilot ein positives Resümee. Fritz:“ Wir hatten für die komplette Saison zu bestreiten kein Budget, mit fehlt die Praxis was locker 0,5 Sekunden zur Spitze ausmacht. Mein erstes Jahr in der Supersport mit nur drei Veranstaltungen kann sich trotzdem sehen lassen. Vielen Dank an meine Sponsoren die mir lange Jahre schon die Treue halten.“

Marvin Fritz hofft nun beim letzten Lauf der Saison in knapp zwei Wochen am Lausitzring nochmal mitmische zu können. Fritz“: Ich habe die Tage nochmal ein Meeting mit meinen Sponsoren. Es geht um die Teilnahme beim Finallauf, da würde ich gerne noch ein Highlight setzten und über die Planung für die Saison 2014“. 

 

 

Marvin Fritz dreht wieder am Gashahn!

Ein Bericht von Dorothea Schmitt
 
Die letzte Zeit war es um den Neckarzimmerer Marvin Fritz ruhig geworden. Viele Insider glaubten das 20jährige Ausnahmetalent aus Baden-Württemberg schon im Motorsportruhestand. Am vergangenen Wochenende 15.-16-06.13 dann tauchte Marvin Fritz zur Begeisterung vieler seiner Anhänger und Fans beim dritten Event zur Superbike IDM in Oschersleben/Magdeburg wieder auf. Kein Zufall, dieser Einsatz war eigentlich von langer Hand geplant. Der 20jährige war bereits Ende März und Anfang April zu Dunlop Testfahrten mit seinem Team Benjan Dupli-Color Racing nach Andalusien gereist um dort möglichst viele Testkilometer abzuspulen. Außerdem war Marvin Fritz bereits als permanenter Starter in der Klasse IDM Supersport gelistet und damit für alle Rennen der Saison angemeldet, als ihn die Hiobsbotschaft ereilte. Einer seiner Hauptsponsoren hatte Insolvenzantrag gestellt. Da sich kurzfristig kein alternativer Geldgeber finden konnte, fehlte der sympatische Fritz beim Saisonauftakt am Lausitzring und beim zweiten Lauf in Zolder/Belgien. Am letzten Wochenende endlich kam der 125ccm Vizemeister von 2008 nun endlich beim dritten Lauf in Oschersleben zum Zug. Mit einem zehnten Platz im ersten Lauf zeigte sich Fritz zufrieden.
 
Fritz:“ Dies ist der erste Renneinsatz auf der CBR 600 Honda für mich dieses Jahr, ich hatte keine weiteren Testkilometer, dafür kann sich das Ergebnis locker sehen lassen:“
 
Auch im zweiten Lauf am Sonntag war Fritz sehr gut mit dabei, konnte vorne
mitmischen und lag in der 15 von 17 zu fahrenden Runden auf Platz Neun. Fritz:“ Ich war super mit dabei als meine Traktionskontrolle plötzlich zu spinnen anfing. Das Bike ließ sich nicht mehr richtig fahren, ich musste an die Box“. Trotz diesem Pech zog Fritz, der aufgrund seiner herausragenden Leistungen in der Vergangenheit vom Dachverband schon viermal zum Wild Card Einsatz (=Teilnahme an der Weltmeisterschaft) nominiert wurde, ein positives Resümee:“ Ich habe mich wieder wohlgefühlt , habe den Anschluss an die Spitzengruppe gefunden. Außerdem konnte ich die anderen Jungs beobachten wie die zurzeit drauf sind.“. Dass der Benjan Dupli Color Racing Pilot das schnell Fahren keineswegs verlernt hat zeigen die Daten. Mit einer schnellsten Rennrunde von 1.29.5 fehlten Fritz nur einige Sekunden zur Führungsspitze.
 
Einziges Handicap des KFZ und Zweiradmechaniker Azubi waren die Schmerzen in
den Oberarmen.“Insgesamt verfüge ich über eine gute Kondition, aber beim Anbremsen schmerzten
meine Oberarme, ich bin dass nicht mehr gewohnt. Mir fehlen einfach die Renneinsätze „ fügte Fritz schmunzelnd hinzu. Wie die Saison nun weitergeht ist für den talentierten jungen Mann noch unklar. Von fünf weiteren Rennen kann er wegen dieser entstanden Lücke in der Teamkasse nur auf zurzeit drei weitere Renneinsätze festlegen. Marvin Fritz:“ Ich versuche in den kommenden Wochen noch einige Ersatzsponsoren aufzutreiben. Auch kleinere Geldgeber sind herzlich willkommen. Interessenten können sich mit Marvin Fritz unter email : marvinfritz7@live.de oder telefonisch unter mobil 0170/46 55 435 in Verbindung setzten.


 

Nur drei Punkte für Kawasaki-Pilot Marvin Fritz in Assen

Beim zweiten Lauf zur Superstock 600 EM belegte Marvin Fritz aus Neckarzimmern auf der Rennstrecke in Assen in den Niederlanden den 13. Platz und errang drei EM-Punkte.  

Auf dem 4,555 km langen Circuit van Drenthe fuhr der Racedays Kawasaki-Pilot beim ersten Zeittraining am Freitag an seinem 19. Geburtstag auf den 16. Rang von 29 Startern. Da es beim Abschlusstraining am Samstag regnete war eine Zeitverbesserung nicht möglich und Marvin ging aus der vierten Startreihe in das Rennen.

Das Rennen über 12 Runden (Gesamtdistanz 54,504 km) gewann Lokalmatador Michael van der Mark (NL/Honda) mit 4,786 Sekunden vor dem Spanier Nacho Calero Perez (Yamaha) und übernahm dadurch mit 41 Punkten die Führung im Klassement vor Perez, der 40 Zähler hat. Marvin Fritz, der für den ADAC Motorsportclub Schefflenz startet, hatte im Ziel als zweitbester Kawasaki-Pilot 29,262 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Im Gesamtklassement nach zwei von 10 Läufen liegt der Badener mit sieben Punkten auf dem 15. Gesamtrang. Nach dem Rennen war Marvin schon ein wenig enttäuscht.

„Ich hatte mir auf meiner Lieblingsstrecke hier in Assen mehr versprochen. Wir hatten uns einen neuen Reifensatz für das Abschlusstraining aufgehoben, leider hat es dann geregnet. Mein Start war sehr schlecht, ich hatte ein Problem mit meiner Kupplung und bin bis auf den 22. Platz zurückgefallen. Ich konnte dann einige Fahrer überholen und kämpfte in einer Gruppe mit sechs Fahrern um den 11. Platz. Leider kam nur der 13. Platz mit drei Punkten heraus. Mit einem guten Start wäre vielleicht ein achter Platz möglich gewesen. Beim nächsten Rennen werde ich noch ein paar Starts üben.“

 

Text : Michael Sonnick, Presse-Service, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof

 

 

 

Geburtstagsgeschenk für Marvin Fritz in Assen ?

Am nächsten Wochenende (20.-22. April) findet auf der legendären Motorradrennstrecke in Assen in den Niederlanden der zweite Lauf zur Superstock 600 EM statt. Der 4,555 km lange Circuit van Drenthe in Assen liegt im Norden in der Nähe von Groningen. Für das Rennen in Assen macht sich Marvin Fritz (Kawasaki) Hoffnungen. „Die Rennstrecke von Assen zählt zu meinen Lieblingsstrecken, dort habe ich immer gute Ergebnisse erzielt. Vielleicht gelingt mir dort ein Platz unter den ersten Fünf.“ 

An Assen hat Marvin sehr gute Erinnerungen, 2007 erzielte er mit dem zweiten Rang seinen ersten Podestplatz bei einem IDM-Rennen. Im Jahr 2009 gelangen ihm bei den Rennen zur Niederländischen Meisterschaft mit zwei zweiten Rängen und einem Sieg beim Finale drei Podestplatzierungen. Auch 2010 und 2011 belegte er jeweils beim Saisonauftakt zur niederländischen Meisterschaft den zweiten Platz. Sein größter Erfolg in Assen war 2009 sein 14. Platz beim WM-Lauf wo er als Wildcard-Fahrer seine bisher einzigen zwei WM-Punkte in der 125 ccm Klasse erringen konnte. 

Am Freitag in einer Woche (20. April) feiert Marvin seinen 19. Geburtstag, vielleicht kann er sich dann einen Tag später beim Rennen am Samstag sein schönstes Geschenk selbst machen.

 

Text : Michael Sonnick, Presse-Service, Dieselweg 5, 67117 Limburgerhof,  

 

 

Marvin Fritz: Gelungenes EM-Debüt

Von Andreas Gemeinhardt02.04.12-13:33

Mit dem zwölften Platz beim ersten Saisonlauf der Superstock-600-EM in Imola gelang Marvin Fritz ein respektabler Einstand.

Bei seinem Debüt in der Superstock-600-EM steigerte sich Marvin Fritz mit jedem Training. Am Ende qualifizierte sich der Racedays-Kawasaki-Pilot für den vierzehnten Startplatz. «Imola ist sehr schwierig zu fahren», meint Fritz. «Im letzten Streckenabschnitt habe ich immer viel Zeit verloren. Ich denke, ich hätte einfach ein paar mehr Runden gebraucht. Das Starterfeld ist stark besetzt. Ich bin noch nie in einer Rennserie gefahren, wo alle so dicht beieinander liegen.»

Im Rennen konnte sich der 18-Jährige mit einem soliden Start im vorderen Mittelfeld behaupten, geriet aber sofort in wilde Positionskämpfe, die sich vom achten bis zum fünfzehnten Platz erstreckten. Zwei Runden vor Schluss lag Fritz auf der neunten Position, schlug aber nach einem heftigen Highsider mit dem Hals und dem Oberkörper auf dem Tank auf. Nach der folgenden Offroadeinlage fiel Fritz bis auf den fünfzehnten Platz zurück, doch in der letzten Runde schnappte er sich noch drei Konkurrenten.

«Mein ganzer Hals ist blau und ich habe Schmerzen an der Brust», berichtet Fritz. «Der neunte Platz war möglich, aber ich bin trotzdem froh über die vier Punkte, da sich ja vier Wildcard-Piloten vor mir platziert hatten. Viele meiner Konkurrenten konnten im Vorfeld oft in Imola trainieren, mir war die Strecke neu. Das nächste Rennen findet in Assen statt und diese Strecke kenne ich sehr gut. Ich hoffe dort auf ein Top-5-Ergebnis. Vielen Dank an mein Team, dass mir sehr geholfen hat, dazuzulernen. Speziell beim Umstellen des Fahrstils, weil ich noch zu sehr wie auf einer 125er fahre.»

 


 

Irwin und Fritz mit Racedays Kawasaki in European Superstock 600

Das aus Nordirland heranwachsende Talent Glenn Irwin (Foto) wird mit dem deutschen 125ccm Piloten Marvin Fritz gemeinsam das Racedays Kawasaki Team für die European Superstock 600 2012 bilden. Mit dem Amerikaner Joshua Day wurde Recolution Racedays in der Saison 2011 Zweiter und mit der neuen Aufstellung planen sie, den ersten Kawasaki Titel in dieser Klasse nach Hause zu fahren.

Glenn Irwin, 18 Jahre als aus Carrickfergus in der Nähe von Belfast kommt aus einer fantastischen Saison in der britischen Superstock und zeigte eine beeindruckende Leistung mit einer Wildcard in Portimao. "Ich bin hoch erfreut, 2012 Teil des Racedays Kawasaki Teams zu sein", sagte er. "ich habe schon mehrmals mit dem Team zusammengearbeitet und ich weiß, dass sie mir die erforderlichen Elemente zum Rennsieg geben können. Bei Kawasaki zu bleiben ist auch ein Schlüsselfaktor, denn sie haben mich schon 2011 unterstützt und ich möchte ihnen das gerne mit der europäischen Meisterschaft zurückzahlen. Roll on 2012!"

Marvin Fritz testete zuletzt mit Racedays in Jerez und fuhr konstant sehr gute Zeiten, obwohl er erst zum zweiten Mal auf der 600ccm Maschine saß. Er stand in der IDM mehrfach auf dem Podium. "Nach einigen Jahren in der IDM 125 freue ich mich jetzt, mit Racedays in der European Superstock 600 Meisterschaft anzutreten. Beim Test in Jerez im November bin ich die Kawasaki zum ersten Mal gefahren und alles funktionierte sehr gut. Ich hatte ein gutes Gefühl mit dem Team und von der ersten Runde an hatte ich ein wunderbares Gefühl für das Bike. Die Rundenzeiten waren auch ziemlich gut! Ich kann es kaum erwarten, die Saison 2012 zu beginnen und mit einem Team wie diesem, mit deren Erfahrung, ist ein Erfolg gut möglich."

Simon Crafar, Team Coach, ergänzte: "Mit jungen Fahrern zu arbeiten ist für mich der beste Job der Welt und ich genoss es schon 2011 mit Josh Day zu arbeiten. Glenn & Marvin sind sehr schnell, sind aber jünger und weniger erfahren und ich hoffe, dass ich ihnen noch mehr als Josh helfen kann. Die Atmosphäre im Racedays Team ist sehr gut und wir werden unser Bestes geben, um den Fahrern das zu geben, was sie für ihre Arbeit brauchen." 

 

 

 Gelungene Kawasaki-Testfahrten von Marvin Fritz in Jerez

Motorradrennfahrer Marvin Fritz testete drei Tage auf der Rennstrecke von Jerez de la Frontera im andalusischen Spanien erstmals die Kawasaki 600 ccm, die er im nächsten Jahr in der Superstock 600 EM fährt. Der 18-jährige aus Gundelsheim fuhr auf der Kawasaki bei gutem Wetter über 120 Runden und war sehr zufrieden. Er war nur eine halbe Sekunde langsamer als der Amerikaner Joshua Day, der in diesem Jahr Vizemeister in der 600 ccm Superstock EM wurde. „Ich bin mit der Kawasaki gut zurechtgekommen und hatte gleich Vertrauen.

Die Kawasaki lag mir besser als die Honda, die ich Anfang Oktober beim Rennen in Magny-Cours/Frankreich gefahren bin. Ich habe mehr als 120 Runden gedreht und zum Abschluss noch zwei Rennen in der 600er Klasse gewonnen, es haben insgesamt über 100 Fahrer dort trainiert. Teamchef Gerry Bryce vom Revolution Racedays Kawasaki-Team war mit mir auch sehr zufrieden und hat mir bescheinigt, dass ich flott unterwegs war. Ich freue mich schon auf die nächste Saison und bin froh, dass ich in so einem guten Team fahren kann.

Der ehemalige Kawasaki Superbike-Werksfahrer und Grand Prix-Sieger Simon Crafar aus Neuseeland hat mir in Jerez viel geholfen und mir Tipps gegeben für die Linienwahl in der 600 ccm Klasse.“ Für das Revolution Racedays Kawasaki-Team fuhr in dieser Saison Joshua Day. Der 22-jährige Amerikaner gewann zwei Rennen (in Silverstone und Imola) und errang sechs Podestplätze. Im Endklassement wurde er Zweiter hinter dem Australier Jed Metcher (Yamaha). Joshua Day stand bei zwei Rennen (Nürburgring und Magny-Cours) auf der Pole Position und drehte auch noch in Brünn und in Magny-Cours die schnellsten Rennrunden. Wenn Day auf dem Nürburgring nach der Bestzeit im Training im Rennen nicht gestürzt wäre, hätte er vielleicht den Titel geholt.

Die Rennen zur Superstock 600 ccm EM finden im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft statt. Der Saisonauftakt der zehn Superstock-Rennen ist am 1. April in Imola/Italien und das Finale wird am 7. Oktober in Magny-Cours/Frankreich ausgetragen. Das Rennen in Deutschland ist am 9. September auf dem Nürburgring in der Eifel.

Text : Michael Sonnick, Presse-Service, Dieselweg 5, D - 67117 Limburgerhof

 

 

Neuanfang für Marvin Fritz

Insgesamt sechs Jahre sammelte und festigte der Neckarzimmerer in der IDM 125ccm Klasse Erfahrungswerte. Im Jahre 2009 krönte Marvin Fritz seine Zweitakt -Laufbahn mit dem Gewinn des 125ccm Vizemeistertitel, in den Jahren 2010 und 2011 musste der heute 18jährige wiederum viele Tiefschläge einstecken. 2010 begann die Saison mit technischen Problemen, die man auch nach einigen Rennen nicht richtig in Griff bekam. Voreilig wurde Marvin Fritz von der Fachpresse „abgeschrieben“. Selbst hartnäckige Kritiker nahmen ihre Aussagen zurück, dann nämlich als Fritz im vorletzten Rennen der Saison Platz 3 und beim letzten Rennen der Saison siegte und dass mit 6 Sekunden Vorsprung !!

Alle waren sich einig; Marvin Fritz hatte das schnelle Fahren nicht verlernt.

Dennoch war die Zeit der Veränderung gekommen. Als Marvin Fritz mit 13 Jahren in der 125ccm Klasse einstieg, war er nicht nur der Jüngste sondern auch einer der Kleinsten in dieser Klasse. Mit einem Körpermaß von 1,79 m war dann in der Saison 2010 klar, dass früher oder später ein Klassenwechsel bevorstand. Marvin Fritz schmunzelnd:“ Ich wusste teilweise beim Fahrern nicht mehr wohin mit meinen langen Beinen und setzte mich zeitweise auf den Höcker hinter der Sitzbank“. Auch einigen Teambesitzer war der zu groß gewachsene Marvin Fritz aufgefallen und man nahm kurzerhand Kontakt auf. So zeichnete sich am Ende der Saison 2011 ab, wohin die Reise zukünftig gehen sollte.

Marvin Fritz nahm das Angebot von Teambesitzer Gerry Bryce (GB) an, und fuhr beim vorletzten Rennen der Superstock 600 im Rahmen der Superbike Weltmeisterschaft im französischen Magny Cours mit. Der Neckarzimmerer legte einen glänzenden Auftritt bei seiner Viertakt Premiere hin, und steigerte sich im Training von 6 auf 2,6 Sekunden Rückstand auf die Führenden der Weltspitze. Marvin Fritz war trotz Anfangsschwierigkeiten begeistert:“ Ich kannte weder die Rennstrecke noch das Motorrad. Es wiegt 90 kg mehr, ist 50-60 km/h schneller, man muss früher bremsen und in der Schikane kann ich das Motorrad nicht mehr rumdrücken. Dennoch war es war Zeit für einen Umstieg und ich freue mich auf diese neue Herausforderung.“

Auch der Teamchef des Team Racedays Promotions Kawasaki, Gerry Bryce, zeigte sich mit seiner Wahl sehr zufrieden:“ Es gibt nicht so viele Fahrer die gleich ein Rennen als Test nehmen und ich hätte nicht gedacht das Marvin so gut mit vorne dabei sein würde. Wir werden mit Marvin Fritz weitere Test am 7-9 November auf der GP Strecke in Jerez fahren“.

Für 2012 soll Marvin Fritz in diesem Team die Superstock 600 im Rahmen der Superbike WM als einziger Deutscher fahren. Dem talentierten Marvin Fritz fehlt aber noch das letzte Viertel des Budget.

Interessierte Partner, Sponsoren können sich gerne über eine evtl. Zusammenarbeit bei Marvin Fritz unter www.marvin-fritz7.com informieren.

Neckarzimmern / DS

 

 

Marvin Fritz startet am Wochenende in Magny Cours/Frankreich in der Superstock 600 ccm-Klasse

Motorradrennfahrer Marvin Fritz geht am Wochenende beim vorletzten Rennen zur Superstock 600 European Championship auf dem Circuit de Nevers Magny Cours in Frankreich als einziger deutscher Fahrer an den Start.

Der 18-jährige aus Gundelsheim bestreitet auf einer Honda 600 ccm sein erstes Viertaktrennen in seiner Karriere. Beim Superbike-WM Rennen Anfang September auf dem Nürburgring habe ich mich mit Gerry Bryce getroffen, der das Revolution Racedays Kawasaki Team leitet und er hat mir jetzt als Test für die nächste Saison den Einsatz in Magny Cours angeboten. In Magny Cours bin ich noch nicht gefahren, ich habe aber auf der Playstation geübt. Die Superstock 600 ccm Klasse ist sehr ausgeglichen und die Rennen sind sehr spannend. Beim letzten Rennen am Sonntag in Imola/Italien lagen die ersten Fünf im Ziel innerhalb von nur 1,7 Sekunden. Für die nächste Saison muss ich aber noch Sponsorgeld auftreiben.

In dieser IDM-Saison erreichte Marvin, der 2009 Vizemeister war, nur den elften Gesamtrang in der 125 ccm Klasse. Beim Finale am 18, September in Hockenheim kämpfte er in einer Gruppe um den zweiten Platz und belegte den 7. Platz. Einen Tag danach absolvierte er erfolgreich mit dem Auto die Führerscheinprüfung.

In der Superstock 600-Klasse trifft Marvin auf den Niederländer Michael van der Mark, der für das Ten Kate Junior Honda Team fährt. Mit van der Mark duellierte er sich in der IDM Saison 2008. Dem Honda-Piloten gelangen in Assen und auf dem Nürburgring bisher zwei Erfolge.

Für das Kawasaki-Team von Gerry Bryce fährt in dieser Saison Joshua Day, der am 8. September 22 Jahre alt wurde. Der Amerikaner gewann bereits zwei Rennen (in Silverstone und Imola) und liegt nach 8 von 10 Rennen mit 102 Punkten auf dem zweiten Rang hinter dem Australier Jed Metcher (Yamaha) mit 117 Zählern. Das Finale wird am 15. Oktober in Portimao/Portugal ausgetragen.

Das Rennen zur Superstock 600 Klasse wird am Samstagabend im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft gestartet. In der Superbike-WM fehlen dem 38-jährigen Spanier Carlos Checa (Ducati) nur noch drei Punkte zum Gewinn seines ersten WM-Titel.

Quelle : Michael Sonnick, Presse-Servic
Text : Michael Sonnick, Presse-Service, Dieselweg 5, D - 67117 Limburgerhof

 


 



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